Wie mit Inbound Marketing Kunden gewinnen

Wie mit Inbound Marketing Kunden gewinnen

Wie man mit Inbound Marketing Kunden gewinnt – die Schritt-für-Schritt-Anleitung!

Was ist Inbound Marketing?

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Nachrichten an Kunden über Werbung gesendet werden, muss man im Inbound-Marketing Inhalte schaffen, die primär dem Kunden nutzen. Anstatt ihn also mit Broschüren, Plakaten und blinkenden Anzeigen abzulenken, präsentiert man ihm Content, der ihn voranbringt und/oder interessant ist und einen Mehrwert bietet.
Dank sorgsam abgestimmter Inhalte wird auf ganz natürliche Weise Inbound-Traffic generiert – damit aus Interessenten zufriedene Kunden werden. Inbound bedeutet übrigens „ankommend“, also Besucher und Traffic kommen auf Sie zu, weil Sie etwas Interessantes zu bieten haben!

Warum Inbound Marketing?

Selbstständige und Unternehmen haben meist ein gemeinsames Problem und dieses Problem heißt Kundenakquise!
Woher Neukunden nehmen? Welche Kanäle muss man bespielen? Google, Social Media, Bloggs, Landingpages, E-Mail…?
Wer soll sich um all das kümmern? Wie viel Budget soll/muss man investieren. Braucht man ein Firmen-Pokemon? Was bringt überhaupt was?

Fakt ist: Die Welt wird täglich komplexer und vielschichtiger, besonders Online. Es gibt mittlerweile unzählige Möglichkeiten, Kanäle und Marketingmethoden, um neue Kunden zu gewinnen, doch viele fühlen sich schnell überfordert und wissen nicht, wo sie anfangen sollen und das kann bei den vielen, täglich neuen, Nachrichten auch von niemanden verübelt werden.

Wissen Sie, worum es beim Inbound Marketing geht und warum es plötzlich in aller Munde ist?

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung bringen wir Licht in den Inbound-Marketing-Tunnel und zeigen worum und wie es geht.

Leitfaden fürs Inbound Marketing


Schritt 1: Begeistern

 

ABegeisterung des Inbound Marketingsller Anfang ist die Erschaffung von hilfreichem, interessantem Content – sprich Inhalt, der für die jeweils erwünschte Zielgruppe interessant sowie sprachlich und visuell entsprechend aufbereitet ist. Artikel, Bloggs und Anleitungen, die leicht über soziale Netzwerke teilbar und am besten auch suchmaschinenoptimiert sein sollten.

Doch welcher Content ist gefragt und wie sollte dieser bestenfalls aussehen? Eines ist sicher – Es geht nicht um Werbung, besonders nicht um Eigenwerbung.

Stattdessen bietet man:

  • Lösungen für Probleme
  • Nützliche Informationen
  • Inspiration und Motivation
  • Unterhaltung

Wenn nicht mindestens eines dieser Kundenbedürfnisse im Content angesprochen wird, dann heißt es überarbeiten. Am besten ist es natürlich, wenn gleiche alle Punkte angesprochen werden. Dann klappt es auch mit der Begeisterung 🙂

 

 Schritt 2: Seeding – Die Pusteblumen des Internets nutzen

 

PusteblumeIm zweiten Schritt des Inbound Marketings geht es um Seeding. Erreichen Sie Ihr Wunschpublikum und verbreiten Sie Ihre Content-Samen.

Doch wie geht das? Kreieren und abwarten funktioniert nicht (mehr). Also was tun?

Google und andere Suchmaschinen nutzen

Wer unter Google nicht auftaucht, existiert praktisch nicht. Damit der Content im Google-Ranking nach oben steigen kann, muss zuallererst die SEO stimmen. Erfahren Sie hier mehr: Zu den SEO-Texten.
Eine weitere Möglichkeit ist aktives Seeding. Es kann  über bezahlte Suchmaschinenwerbung (SEA ) der Content auf unternehmensfremden Plattformen platziert werden, was die Verbreitung der Inhalte beschleunigt.

Bloggs, Newsletter, RSS-Feeds

Für die Präsentation des Contents eignen sich besonders firmeneigene Bloggs, die gut auch als RSS-Feeds verbreitet werden können. Wirksam sind weiterhin auch gut aufbereitete Newsletter, wenn diese nicht zu häufig verschickt werden.
Übrigens ist bei bloggenden Unternehmen die Wahrscheinlichkeit um 97 % höher, dass sie einen Backlink bekommen und Backlinks auf den richtigen Seiten sind im Internet ja bekanntlich Gold wert.

Social Media

Auf Facebook, Twitter und Co. braucht man Inhalte, die stark genug sind, dass sie von Nutzern verbreitet werden. Allerorts hört man vom Begriff des Viral Content oder Viral Marketings – viraler Inhalt, der sich schneller ausbreitet als man meist zu hoffen wagt. Die Kunst virale Inhalte zu schaffen liegt darin, starke Emotionen hervorzurufen oder besonders witzige Inhalte zu kreieren.

 

Schritt 3: Ernte vorbereiten

 

Während es im ersten Kundenkontakt darum ging, Interesse und eine positive Reaktion auszulösen, gilt es nun, das Erreichte auszubauen. Machen Sie aus Ihren Besuchern „Leads“, indem Sie ihre Kontaktdaten einholen. Zumindest brauchen Sie die E-Mail-Adresse, denn die ist im Online-Marketing bares Geld wert. Mit den E-Mail-Adressen können Sie nun aus Webseitenbesuchern E-Mail-Abonnenten machen. Sie bieten dafür im Gegenzug den oben erwähnten wertvollen Content. Ein fairer Deal, oder?

Die wichtigsten Tools für die Umwandlung von Besuchern zu Leads sind:

  • Calls-to-Action
    Das sind Buttons oder Links, die dazu anregen, eine Handlung auszuführen wie „Jetzt Kontakt aufnehmen“ oder „Hier klicken, um nie wieder ein Angebot zu verpassen“.
  • Formulare
    Wir alle kennen sie. Kundenformulare zum Ausfüllen und Absenden. Vor allen Dingen kennen wir die komplizierten, nervigen und nicht funktionierenden Formulare, die jeden Besucher für immer vergraulen. Halten Sie Ihre Webformulare immer möglichst einfach.
  • Landing-Pages
    Eine Landing-Page ist eine Seite, auf der das Angebot eines Handlungsaufrufs umgesetzt wird. Hier sollte der für den jeweiligen Kunden nützliche, gesuchte Content vorbildhaft aufbereitet sein. Auch können hier Kontaktformulare eingebaut werden, die an dieser Stelle erfolgreich performen können.
  • E-Mail-Verteiler
    Die potenziellen Kunden im E-Mail-Verteiler sind wie empfindliche Blumen, die regelmäßigen Content zum Erblühen brauchen. Irgendwann werden Sie zu Kunden und kaufen auch Produkte – manche früher, manche später.

 

Schritt 4: Ernte einfahren

 

Ernte einfahrenSo schön es auch ist, das sich jemand für Ihren hart erschaffenen Content interessiert, letztendlich wollen und müssen Sie verkaufen.

Nachdem in den vorherigen Schritten Vertrauen und Interesse aufgebaut wurden, wird es nun Zeit, das Angebot zu präsentieren. Ein klares, einfaches, ehrliches Angebot ist der beste Weg dazu.

Es stehen wie immer verschiedene Tools zur Verfügung. Nutzen Sie z.B. einen E-Mail-Autoresponder, so dass Abonnenten nach einer bestimmten Anzahl mit E-Mails mit wertvollem Content ein Angebot zu einem Produkt bekommen. Der Vorteil dieser Technik ist, dass man durch den Content zunächst eine Beziehung zum Abonnenten herstellt und erst danach etwas zum Kauf anbietet.

Eine weitere Möglichkeit sind Seitenbanner. Diese werden immer angezeigt, wenn potenzielle Kunden auf Ihrer Webseite sind. Wenn diese nach einer Weile überzeugt sind, werden sie irgendwann auf das Banner klicken und sich das jeweilige Angebot genauer anschauen.

Darüber hinaus sind wohl platzierte Click-to-Actions oder Produktlinks verwendbar. Auch E-Mail oder Social Media Kampagnen sind möglich und machbar, sofern sie nicht zu häufig eingesetzt werden.

 

Schritt 5: Aus Kunden promotende Pusteblumen machen

 

Anstatt die Beziehung zum Leser nach dem Kauf zu beenden, sollte man die Chance nutzen und die Beziehung durch weiteres Inbound Marketing und wertvollem Content weiterführen und vertiefen. Der Kunde hat Ihnen sein Vertrauen geschenkt. Nun gilt es zu beweisen, dass er die richtige Wahl getroffen hat.

Zeigen Sie ihm über Blogartikel, Landing-Pages und E-Mail-Newsletter wie er mehr aus dem gekauften Produkt machen kann. Geben Sie ihm weiterführende Informationen, für die er nun bestimmt offen ist. Zum Dank empfiehlt er sie eventuell weiter oder schreibt eine positive Rezension. Somit werden aus reinen Kunden echte Markenbotschafter.

 

Fazit

 

Wir hoffen mit diesem Artikel etwas Licht in die Welt des Inbound Marketings gebracht zu haben. Der Weg, um wertvollen Content zu erstellen, hört sich anfangs vielleicht nicht ganz so leicht wie erhofft an, aber er wird mit der Zeit leicht und leichter werden, denn auch im Inbound Marketing gilt – Übung macht den Meister, also nicht verzagen!

Über Input oder Fragen freuen wir uns immer und sind gerne für Sie erreichbar.

In diesem Sinne wünschen wir einen schönen Tag und happy Inbounding!

Text-Revolution

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